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Erstes Windkraftelement ist montiert

Der Windpark Kreuzstein bei Helsa soll im dritten Quartal 2017 fertiggestellt sein

KAUFUNGEN. Im Kaufunger Wald herrscht Hochbetrieb: Bagger, Lkws und Schwertransporte befahren schwerbeladen die Waldwege.

Die Arbeiten für den Windpark Kreuzstein bei Helsa laufen seit September und befinden sich an den acht Windanlagen- Standorten in unterschiedlichen Stadien. Die Fortschritte sind teilweise deutlich zu erkennen: An einem Standort ist bereits das erste Element einer Windkraftanlage montiert. Bis dahin waren viele Arbeitsschritte nötig.

Zunächst musste Platz geschaffen werden. Heißt: Bäume fällen. Bei der Planung habe man die Stellen im Wald berücksichtigt, an denen Stürme bereits Bäume umgelegt hatten. Von den 7800 Quadratmeter großen Flächen bleiben nach dem Aufbau der Windräder etwa 3000 Quadratmeter erhalten. Der Rest werde wieder aufgeforstet.

Nachdem die Arbeitsfläche geebnet war, wurde eine Baugrube ausgehoben. In dieser wurde das Fundament ausgeschalt und angefüllt.

Um die einzelnen Segmente zu montieren, muss noch ein 124 Meter hoher Kran aufgestellt werden: „Das dauert zirka eine Woche“, erklärte Tobias Eigenbrod, Geschäftsführer der Windpark Kreuzstein GmbH (WPK).

Bevor die Turmteile an den Standorten zusammengebaut werden können, müssen sie noch vom Zwischenlager an der Königsalm sieben Kilometer hoch in den Wald transportiert werden: „Dann kann die Montage beginnen“, sagt Martin Rohmund, ebenfalls Geschäftsführer der WPK.

Ein Windkraftrad besteht aus insgesamt 29 Betonelementen und 2 Stahlsektionen. Die Narbenhöhe der Anlagen liegt bei 149 Metern. Daher müssen für die letzten Turmteile später neue Kräne aufgebaut werden, die 170 Meter groß sind. Das Gemeinschaftsprojekt der Städtewerke-Union Nordhessen soll Strom für über 22 500 Haushalte erzeugen und im dritten Quartal 2017 beendet sein: „Aktuell liegen wir im Zeitplan“, so Eigenbrod.

HNA, vom 17.02.2017, von Jan Wendt