Newsdetails

Keinen Cent zuviel für teure Energie

Der Kaufunger Dienstleister „first energy“ weiß wie es geht – und feiert damit in ganz Deutschland Erfolge

KAUFUNGEN. Wenn es um das liebe Geld geht, müssen immer mehr Firmen, Betriebe und Unternehmen, aber auch Kommunen, genauer hinsehen – vor allem mit Blick auf die Energiekosten.

Genau an dieser Stelle setzt der Kaufunger Dienstleister „first energy“ mit Sitz am Struthweg 26 an. „Kaum jemand ist in der Lage, die eigene Stromrechnung zu verstehen und hinsichtlich ihrer Richtigkeit zu prüfen“, sagt Geschäftführer Markus Barella. Das heißt: Kaum jemand – selbst ein Unternehmen oder eine Kommune – kann ermessen, ob das, was gezahlt wird, überhaupt gezahlt werden müsste, wenn nur ein exakt auf die Bedürfnisse ausgehandelter Strom- oder Gasliefervertrag vorläge.

Hinzu kommen die Fragen, was eigentlich die genauen Bedürfnisse eines Betriebs oder einer Kommune sind, und ob nicht vielleicht irgendwo zu energiehungrige oder sogar überflüssige Verbraucher vermieden werden können. Kurz: „Es geht um Energieeinkauf, Energiemanagement und Energieeinsparung“, sagt Barella. Das ist seine Geschäftsidee, und seit nunmehr 16 Jahren feiert er damit große Erfolge – deutschlandweit.

Inzwischen 2500 Kunden

Tatsächlich hat „first energy“ inzwischen 2500 Kunden – von der Tankstelle bis zum Großunternehmen – von der Kleinkommune bis zur Stadt. 15 Mitarbeiter kümmern sich um den optimalen Energieeinkauf für die Auftraggeber.

Ein Beispiel ist Hofgeismar: „Für Hofgeismar haben wir die Energieausschreibung für Strom und Gas gemacht“, sagt Barella. „Wir haben viele Angebote hinsichtlich ihrer Sinnhaftigkeit, Transparenz und ihres Preis-Leistungsverhältnisses geprüft. Jetzt hat Hofgeismar nicht irgendeinen Energielieferanten, sondern den besten – und spart damit viel Geld.“

Gleiches gelte für Unternehmen. „Inzwischen gibt es Industrienormen, die ein besonderes Energiemanagement vorsehen“, sagt Barella. Damit könne die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens um bis zu 20 Prozent gesteigert werden. „Weil das aber sehr kompliziert ist, machen wir die ganze Rechen- und Verwaltungsarbeit“, sagt Barella.

Und auch das ganz praktische Energiesparen berge hohe Potenziale: „Für die Baunataler Diakonie Kassel (BDKS) haben wir neue Stromzähler und ein Energieportal installiert. Jetzt hat das Unternehmen Überblick über die Energiedaten aller 130 Liegenschaften. Der Stromverbrauch kann damit nun deutlich optimiert werden“, sagt Barella.

Barellas Geschäftsmodell zeigt: Wer genau hinsieht, kann viel Geld verdienen, „immerhin soviel, dass uns unsere Kunden noch gut bezahlen können“.

Demnächst will er seine Angebotspalette noch erweitern – er habe da noch etwas für Privatleute in petto. Sparen kann man überall, sagt er, das Weniger sei definitiv ein Wachstumsmarkt.

HNA, vom 22.12.2016