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EAM: Wichtiger Wirtschaftsmotor für die Region

Acht Jahre war sie verschwunden – seit etwas mehr als einem Jahr ist die EAM wieder mit einem modernen und frischen Erscheinungsbild präsent. Und stärker in der Region verankert als je zuvor.

Erstmals in ihrer Geschichte ist die EAM zu 100 Prozent kommunal. Somit verbleibt auch ihre Wertschöpfung in der Region. 320 Millionen Euro betrug der gesamte Wertbeitrag im vergangenen Jahr. Dieser setzte sich im Wesentlichen aus Löhnen und Gehältern, Aufträgen an Firmen im Versorgungsgebiet, Konzessionsabgaben, Ergebnisverteilung an kommunale Gesellschafter sowie Gewerbesteuerzahlungen zusammen. „Die Zahl verdeutlicht, dass die EAM als rein kommunales Unternehmen ein wichtiger Wirtschaftsmotor ist, der für Arbeitsplätze, Aufträge an Handwerker und wichtige Geldzuflüsse in die Haushalte der Kommunen und Landkreise sorgt“, sagt EAM-Geschäftsführer Georg von Meibom. „Die neue EAM ist der Energie-Partner für die Region und bietet gemeinschaftliche Lösungen für Energie und Infrastruktur.“

Das regionale Engagement spiegelt sich auch in der Vorort-Präsenz der EAM wieder. Alle Standorte des Unternehmens blieben nach der erfolgreichen Rekommunalisierung bestehen, zusätzlich wurden zahlreiche neue Vertriebsstandorte im eigenen Geschäftsgebiet aufgebaut. So konnten zukunftssichere Arbeitsplätze gesichert und sogar weitere geschaffen werden: Im Jahr 2014 erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter um 73 auf insgesamt 1.217, darunter 79 Auszubildende, denen die EAM eine hervorragende berufliche Perspektive ermöglicht.

Profis im Netzbetrieb: Spitzenplatz bei der Versorgungssicherheit

Das Kerngeschäft der EAM ist weiterhin der sichere Betrieb der Strom- und Erdgasnetze. Private und gewerbliche Netzkunden profitieren von einer überdurchschnittlich hohen Versorgungssicherheit: Bei den statistischen Ausfallzeiten liegt die Tochtergesellschaft EnergieNetz Mitte um 44 Prozent unter dem aktuellen Referenzwert der Bundesnetzagentur für alle Stromnetzbetreiber in Deutschland und belegt damit einen Spitzenplatz bei der Versorgungsqualität. Diese Qualität zeigte sich auch kürzlich, als schwere Gewitter in Nordhessen und Südniedersachsen zu mehreren Unterbrechungen in der Stromversorgung führten. Die hohen Investitionen der vergangenen Jahre in das moderne, überregionale und vermascht aufgebaute Stromnetz, sowie der engagierte Einsatz der Mitarbeiter in der Netzleitstelle vor Ort sorgten dafür, dass rund 33.000 betroffene Menschen bereits nach kurzer Zeit wieder versorgt werden konnten. „Die heutigen Stromnetze haben eine deutlich komplexere Struktur als noch vor einigen Jahren“, erklärt EAM-Geschäftsführer Thomas Weber. „Diese Netze weiterhin effizient und sicher zu betreiben, erfordert neben einer großen technischen Kompetenz einen stetigen Ausbau der Netzanlagen. Auch in diesem Jahr werden wir daher von den geplanten Investitionen in Höhe von 119 Millionen Euro den größten Teil für den Ausbau und die Unterhaltung der Netze bereitstellen.“

HNA, 20.07.2015