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Fraunhofer-Iwes tüftelt an neuen Stromrichtern

KASSEL. Am Kasseler Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (Iwes) ist ein Forschungsprojekt zur Entwicklung einer völlig neuen Generation von Stromrichtern gestartet. Sie spielen bei der Energiewende mit künftig noch mehr dezentralen Stromeinspeisern eine sehr wichtige Rolle. Sie stabilisieren die Netze, die seinerzeit für wenige Großkraftwerke und nicht für Tausende von kleinen Stromproduzenten gebaut wurden.

Mit Siemens und Infineon

Das bis Ende August 2017 laufende Projekt hat ein Volumen von 7,32 Millionen Euro. Davon stammen knapp drei Mio. Euro vom Bundesforschungsministerium. Neben dem Iwes sind der Siemens-Konzern, der Halbleiter-Produzent Infineon sowie der bayrische Spezialist für magnetische Bauteile, Sumida, beteiligt. Ziel ist die Entwicklung extrem leichter, kompakter und leistungsfähiger Stromrichter, die in der Regel Gleich- in Wechselstrom wandeln. Gleichzeitig geht es um eine spürbare Kostensenkung bei der Herstellung der Hochleistungselektronik.

Der Niestetaler Wechselrichter-Hersteller SMA ist beidiesem Projekt nicht beteiligt. (jop)

HNA, 24.12.2014